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Den Rentenbescheid richtig lesen: Wieviel Rente Sie netto wirklich erwarten können

Die meisten Berufstätigen bekommen einmal im Jahr Post von der gesetzlichen Rentenversicherung. Mit dieser Post werden die Menschen darüber informiert, wie hoch ihre Rente einmal sein wird. Doch in diesem Rentenbescheid sind wichtige Faktoren nicht berücksichtigt! Hier ein Beispiel dafür, was Sie wirklich irgendwann einmal bekommen.

Die Deutsche Rentenversicherung verschickt jedes Jahr Bescheide an die dort Versicherten. Darin können sie schwarz auf weiß lesen, wie hoch die Rente einmal sein wird – vorausgesetzt, sie verdienen weiterhin so viel, wie sie das jetzt tun.

Zur Zeit glauben die meisten Menschen noch, dass sie die dort angegebene Bruttosumme einmal erhalten werden. Sie wähnen sich in fataler Sicherheit oder freuen sich gar, denn unter dem Punkt „Rentenanpassung“ ist im Bescheid doch von einem noch höheren Betrag die Rede, falls die Rente regelmäßig steigt.

Doch die Summen, die auch Ihnen in Ihrem Rentenbescheid genannt werden, sind nicht verlässlich. Von der Ihnen versprochenen Rente kommt nämlich lange nicht alles tatsächlich auch bei Ihnen an. Das erkennen Sie an Hinweisen wie „Ohne Berücksichtigung von Rentenanpassungen“ oder „Änderungen in Ihren persönlichen Verhältnissen und gesetzliche Änderungen können sich auf Ihre zu erwartende Rente auswirken“.

Hier die Erklärung, was diese Sätze wirklich bedeuten und welche Abzüge in Ihrem Rentenbescheid NICHT aufgeführt werden:

  1. Die Inflation
    Die Inflation, also die Entwertung unseres Geldes oder der Kaufkraftverlust, wird in Ihrem Rentenbescheid nicht berücksichtigt. Diese wird lediglich in einem Nebensatz erwähnt: „Der genannte Betrag könne real (nach Abzug der Inflation) deutlich weniger wert sein als heute“.
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  2. Rentenanpassungen
    Die gesetzlichen Rentenanpassungen sind die größten Unbekannten in Ihrem Rentenbescheid. Für gewöhnlich tendieren diese nach unten und ob sie künftig wenigstens die Inflation auffangen werden, ist nicht sicher.
    Weiter ist die Entwicklung Ihres Gehaltes über den Rest Ihres Arbeitslebens unsicher und Sie müssen stets bedenken, dass, sollte Ihr Einkommen sinken, der Rentenanspruch ebenfalls sinkt.
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  3. Steuern und Sozialabgaben
    Steuern und Sozialausgaben werden später von Ihrer Brutto-Rente abgezogen. Das sind Einkommenssteuer, Solidaritätszuschlag und eventuell Kirchensteuer. Darüber hinaus müssen noch Beiträge für Kranken- und Pflegeversicherung entrichtet werden. Die meisten Rentner werden per Gesetz in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR) versichert. Die KVdR übernimmt die Hälfte des allgemeinen Beitragssatzes, dieser liegt z. Zt. bei 14,6% und der Leistungsempfänger zahlt einen Eigenanteil von 7,3 Prozent zuzüglich Zuschlag, wenn die Krankenkasse einen solchen erhebt. Dann kommt noch der Eigenanteil an der Pflegeversicherung, dieser beträgt z. Zt. 2,35%.

Sicher ist schon jetzt, dass am Ende weniger Rente übrig bleibt, als die meisten Menschen denken. Beachten Sie also beim Betrachten Ihres Rentenbescheides folgendes:

  • Angenommen, Sie werden eine Rente in Höhe von 1.000 € im Monat erhalten, dann wären das 12.000 € Brutto-Rente im Jahr.
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  • Zieht man nun Ihren Eigenanteil an der Kranken- und Pflegeversicherung ab, bleiben noch lediglich 10.842 Euro jährlich übrig.
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  • Von den 10.842 Euro müsst Sie auch als Rentner noch Steuern abführen. Wie hoch der steuerfreie Anteil Ihrer Rente sein wird, hängt von dem Jahr ab, in dem Sie das erste Mal Rente beziehen werden. Weiter fließen eventuelle sonstige Einkünfte in diese Rechnung ein.
    Besteuert werden – wie auch sonst bei Arbeitnehmern – sämtliche Einkünfte über dem Grundfreibetrag, dieser liegt bei 8.354 €.
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  • Gehen wir in unserem Beispiel davon aus, dass 30% Ihrer zu erwartenden Rente steuerfrei sind, dann liegt dieser Freibetrag bei 3.600 €. Dieser Betrag wird dann für alle zukünftigen Rentenjahre unveränderlich festgeschrieben.
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  • Sie müssen sodann also 8.400 € abzüglich der aktuellen Werbungskosten-Pauschale in Höhe von 102 Euro ausgehen. Weiter wird davon ausgegangen, dass der Pensionär weitere Einkünfte (z.B. Mieteinkünfte) versteuern muss. So muss, will man die Abzüge korrekt ermitteln, die Grenzsteuerbelastung betrücksichtigt werden. Bei 30% werden dann 2.489 € fällig.
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  • Alles in Allem bleiben in diesem Beispiel von 12.000 € jährlicher Rente unter dem Strich nur noch 8.853 € = 737,75 im Monat übrig.

Ferner muss beachtet werden: Je jünger die Beitragszahler heute sind, umso geringer wird die zu erwartende Netto-Rente ausfallen. Die Gründe liegen in Gesetzesänderungen, im sinkenden Freibetrag und in der Inflation.

Alles in Allem sehr deprimierende Aussichten, denn die Anzahl derer, die einmal an Altersarmut leiden werden, wird so hoch sein wie nie zuvor! Wir sind deshalb – auch wenn die Meisten von uns immer noch die Augen davor verschließen – schon lange gezwungen, selbst Vorsorge zu treffen.

Die effektivste Art der Vorsorge, die uns bekannt ist, ist Network Marekting. Hiermit können Sie sich in 4 Jahren mehr Rente erarbeiten, als Sie das in der herkömmlichen Wirtschaft in 40 Jahren nicht schaffen werden.

Bei Interesse senden Sie uns eine Nachricht über das Kontaktformular und wir melden uns bei Ihnen.

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